Plastikfreie Produkte von A-Z: Küche

Hier folgt mein zweiter Teil des plastikfreien A-Z diesmal mit der Küche. Wer einen Unverpacktladen in seiner Nähe hat kann sich glücklich schätzen so eine große Auswahl an plastikfreie Produkte zu haben, aber es geht auch ohne. Darüber hinaus ist der wöchentliche Lebensmitteleinkauf nicht die einzige Quelle, wie Plastik in unseren Haushalt kommt. Das folgende Alphabet gibt eine kleine Auswahl an nachhaltigen Alternativen für Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände in der Küche.

Folgende Produkte in unserer Küche bestehen noch aus Plastik: Pürierstab, Handmixer, Wasserkocher (von außen), Espressomaschine und Mikrowelle (ich hasse das Teil)…

A wie Abgießsieb: (auch als Nudelsieb bekannt). Hierbei würde ich unbedingt auf Plastik verzichten, denn ein Nudelsieb ist oft großen Temperaturen durch heiße Nudeln oder Wasser ausgesetzt. Durch das Erhitzen können Weichmacher und andere giftige Stoffe sich schneller lösen.

B wie Backpapier oder Butter: Backpapier ist üblicherweise mit Silikon beschichtet. Die nachhaltige Alternative hierfür ist einfach das Backblech gründlich einzufetten. Mit komischen Papier und Butter hab ich auch so meine Erfahrungen gemacht, denn Butterverpackung besteht meist aus einem Verbund aus Aluminium und Papier. Übersetzt heißt das, dass das Recycling meist nicht stattfindet… Aus diesem Grund kaufe ich meine Butter nur noch im Pergamentpapier. [Weiteres:]

C wie Citruspresse oder Créme fraîce: Zitronenpressen sehe ich regelmäßig aus Plastik. Dabei greift die Säure das Material an. Besser sind Pressen aus Glas oder Edelstahl. Bei Créme fraîche wären wir bei dem Problem einige Milchprodukte plastikfrei zu bekommen. Deshalb ist hierbei selber machen angesagt. Das Rezept habe ich verlinkt:  [Weiteres:]

D wie Dosen: Inzwischen häufen sich bei mir nicht die Tupperdosen, sondern die langlebigen Edelstahldosen. Besonders die von Eco Brotbox kann ich empfehlen [Weiteres:]

E wie Edelstahlpfanne: Viele Pfannen sind heutzutage beschichtet, damit bei der Essenszubereitung nichts anbrennt. Aber (und das aber ist hierbei echt groß) die Beschichtung ist meist eine Teflonbeschichtung. Zerkratzt die Pfanne gelangt die giftige Schutzschicht in unser Essen. Unbedenklicher sind Pfannen aus Edelstahl, Gusseisen oder Emaille. [Weiteres:]

F wie Frischhaltefolie: Frischhaltefolie ist ein tückisches Produkt. Die dünne Folie sieht so klein aus, dass man irrtümlicherweise annimmt sie ist ja nicht viel Müll. Leider summiert sich der Gebrauch der Folie übers Jahr ganz schön. Nachhaltiger sind Bienenwachstücher [Weiteres:]

G wie Gummibärchen: Süßigkeiten habe ich anfangs nur schwer abseits des Unverpacktladens gefunden. Inzwischen kenne ich ein paar Verkaufsstellen für lose Leckereien. Die wären unter anderem Ikea, Galeria Kaufhof oder online im Schokoladenoutlet. [Weiteres:]

H wie Holz: Ich nutze ausschließlich Bretter und Löffel, sowie Pfannenwender aus Holz. [Weiteres:]

I wie Instantsuppe: An dieser Stelle mal die Info, dass Fertigprodukte oft mehr Verpackungsmüll produzieren als die einzelnen Zutaten und ein selbstgekochtes Essen.

J wie Jutebeutel: Inzwischenbesitze ich nicht nur 1-2 Einkaufsbeutel, sondern habe gefüllt in jeder Ecke einen Beutel liegen. Neben Einkaufsbeutel sind aber auch Gemüsebeutel wichtig. So vermeidet man auch die vielen kleinen Plastikbeutel beim Obst und Gemüse. [Weiteres:]

K wie Küchentücher oder Kaffeefilter: Früher benutzen wir eine Küchenrolle mit ganz vielen einzelnen Papiertüchern. Ein typisches Wegwerfprodukt. Inzwischen nutzen wir ausschlißlich Küchenhandtücher aus Baumwolle. Über unseren Kaffeefilter freuen wir uns fast täglich. Er besteht aus Edelstahl und hat eine feine Netzstruktur. So brauchen wir weder Kaffeemaschine noch Papierfilter. [Weiteres:]

L wie Leitungswasser: Eine “Zero Waste” Alternative, die auch noch viel Geld spart: Leitungswasser trinken. Auch das Kistenschleppen fällt weg. Zuhause verwandeln wir unser Wasser gerne mit Zitronensaft, Eiswürfel und Kräutern zu Limonade.

M wie Muffinform: Inzwischen gibt es viele Silikonformen. Die sind zwar langlebiger als die aus Papier bestehen aber aus Plastik. Eine nachhaltige Alternative ist es die Muffinbackform einfach einzufetten.

N wie Nussmilch: Vegane Produkte sind meist in Plastik verpackt. Produkte im Glas findet man meist nur in Unverpacktläden. Die gute Nachricht aber ist, dass man gerade Pflanzenmilch sehr einfach selber machen kann.

O wie Öle: Küchenöle kann man ohne Probleme in der Glasflasche kaufen. Noch ressourcenschonender ist es allerdings seine Flasche immer wieder aufzufüllen. Das geht nicht nur im Unverpacktladen, sondern auch bei kleineren Läden wie z.B. Vom Fass.

P wie Petersilie: Küchenkräuter aus dem Supermarkt überleben bei mir nie lange. Ich tippe darauf das die Pflanzen einfach zu nah aneinander wachsen. Darüber hinaus gibt es die Kräuter nur im Plastiktopf zu kaufen. Aus diesem Grund sähe ich meine Kräuter lieber selber. Gerade Petersilie wächst sehr schnell. [Weiteres:]

Q wie Quark: Milchprodukte im Glas. Produkte wie Milch und Jogurt findet man inzwischen nicht nur im Bioladen im Glas sondern auch im konventionellen Supermarkt. Bei Sahne oder Quark wird es schon schwieriger, aber es gibt auch diese Produkte im Pfandglas. [Weiteres:]

R wie Regionalität: Die Regionalität und vor allem auch die Saisonalität spielen eine große Rolle beim müllreduzierten Einkauf. Der Wochenmarkt ist ein richtiges “Zero Waste” Paradies. Aber auch im Supermarkt findet man Erdbeeren und Co. vor allem in der Saison ohne Plastikverpackung.

S wie Schwamm, Spülmittel oder Strohhalme: Ich hatte schon im letzten Artikel erwähnt, dass die meisten Schwämme heute aus Kunstfasern hergestellt werden. Beim Abwaschen lösen sich einzelne Partikel und gelangen ins Wasser. Eine plastikfreie Alternative sind Putzlappen aus Zellulose oder eine Spülbürste aus Holz. [Weiteres:] 
Flüssiges Spülmittel mache ich selber aus Kernseife. Eine weitere Lösung ist der Einkauf im Unverpaktladen, denn da gibt es Spülmittel zum Abfüllen. [Weiteres:]
Das dritte “S” gehört zu Strohhalm. Über die Umweltgefahr Strohhalme hört man zur Zeit viel in den Medien. Die EU plant Strohhalme sogar zu verbieten. Schön wäre es, denn dieses Wegwerfprodukt gehört zu den meist gesammelten Plastikteilen am Strand. Das Grausame ist, dass ein Strohhalm nur wenige Minuten benutzt wird, danach aber 500 Jahre braucht um zu verrotten… Zur Vermeidung dieses wirklich unnötigen Mülls empfehle ich Strohhalme aus Glas, Edelstahl oder Stroh. [Weiteres]

T wie Teebeutel oder Trinkflasche: Teebeutel bestehen meist nicht nur aus Papier, sondern oft auch zu 20-30% aus Plastik. Steigt man auf losen Tee um ist dies nicht nur kostengünstiger, sondern auch umweltfreundlicher. Portioniert wird der Tee bei uns im Teesieb aus Edelstahl.   [Weiteres:]
Die Trinkflasche reist mit uns täglich zur Uni oder zur Arbeit. Außerdem ist sie bei Ausflügen dabei und kommt auf Reisen ganz schön rum. Mit unseren Trinkflaschen aus Edelstahl von 24bottles sparen wir Unmengen an Plastikflaschen und gleichzeitig wieder Geld. Auffüllen kann man die Trinkflasche übrigens auch kostenlos unterwegs. Einfach auf passende Refill Stationen achten. [Weiteres:]

U wie Untersetzer: Untersetzer oder auch Tischsetz gibt es aus den unterschiedlichsten Materialen. Plastiktischsets erscheinen so praktisch, da sie sich leicht abwischen lassen. Länger halten aber natürliche Produkte aus Filz, Stoff oder auch Kork.

V wie Vorratshaltung oder Verpackungen : Mein Vorratsschrank besteht praktisch nur aus Gläsern, die ich monatlich im Loseladen auffülle. Für meine Käse- und Wurstwaren besitze ich eine Glasglocke im Kühlschrank. Eine Käse oder Wurstglocke ist eine wunderbare Möglichkeit Plastiktupper oder Frischhaltefolie zu vermeiden. [Weiteres:]

W wie Waschmaschine: Unsere Waschmaschine steht in der Küche, da unser Badezimmer zu klein ist. Aus diesem Grund fällt sie bei  mir in die Kategorie Küche. Den Tipp den ich geben möchte bezieht sich auf das Waschpulver. Wir benutzen ausschließlich Pulver, da flüssiges Waschmittel immer in einer Plastikflasche steckt. Unser Pulver ist von Frosch und ist in einem Katon verpackt – ganz ohne Plastikfolie.

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Z wie Zeitungen: Werbeprospekte verhindern wir sehr effizient mit einem Bitte keine Werbung – Schild. Ausgelesenen Zeitungen kann man einen zweiten Nutzen geben, in dem man aus ihnen Mülltüten für den Biomüll faltet.

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