Plastikfrei backen

Anti-Haft-Beschichtungen auf Pfannen und Backformen werden als praktisch angesehen, da sie verhindern, dass Speisen anbacken und doch sind sie ein großes Problem, denn ihre Beschichtung bestehen aus Kunststoff. So hatte ich immer Angst, dass ich beim Kuchenschneiden die halbe Antihaftbeschichtung abkratze und mitesse. Darüber hinaus entstehen bei zu hohen Temperaturen giftige Gase. Auch die Entsorgung der beschichteten Pfannen ist problematisch. Aus diesen Gründen möchte ich euch einige plastikfreie Alternativen vorstellen, mit denen das Backen nicht nur mehr Spaß macht, sondern auch umweltfreundlicher ist.

Springformen aus Edelstahl sind eine gute Alternative für die sonst beschichteten Varianten. In den flexiblen Ring wird ein wechselbarer Boden eingespannt, welchen es auch aus Glas gibt. Meine Backergebnisse mit der Edelstahlform waren mit den Ergebnissen von meiner Antihaftbeschichteten nicht zu unterscheiden. Die Hitze verteilte sich gut und die Backzeit veränderte sich auch nicht. Fettet man die Form gut ein, so löst sich der Kuchen auch wunderbar wieder aus der Form. Knackpunkt ist hierbei nur die Schnalle, welche nach Jahren der Benutzung auch mal kaputt gehen kann.

Backformen aus Glas sind langlebig, leicht zu reinigen und man sieht was sich in der Form. Jedoch haben diese Backformen auch einen großen Nachteil. Da sie aus einem Stück bestehen, muss man den Kuchen in der Form essen oder ihn stürzen können. Das mag für einen Gugelhupfkuchen oder einen flachen Obstkuchen gehen, meinem geliebten Käse-Kirchkuchen würde das aber überhaupt nicht gefallen. Also Glasbackformen für Topfkuchen super, ansonsten lieber weitersuchen.

Die Keramikbackformen sind nicht nur wunderschön, sie erinnern mich auch irgendwie an meine Großmutter.  Für sie gilt das gleiche wie für die aus Glas, denn auseinander nehmen kann ich diese auch nicht. Kleiner Tipp an dieser Stelle: Da sie sich nicht von einer Auflaufform unterscheiden, kann man die auch gut für einen viereckigen bzw. ovalen Kuchen nutzen oder die Kuchenform für einen Auflauf. Ich mag meine Gugelhupfform aus Keramik inzwischen so gerne, dass sie einen Stammplatz als Obstschale auf meiner Arbeitsplatte bekommen hat.

Emaillierten Backformen sind derzeit voll im Trend. Empfehlen kann ich dabei besonders die Formen der Marke Riess Emaille. Hier ist die Auswahl einfach am größten! Von Kugelhupf bis Muffinform gibt es alles. Die runde Emaillebackformen besitzen dabei meist einen Hebeboden, sodass der Teig noch einfacher aus der Form geht. Auf Schnallen, die kaputt gehen könnten, wird hierbei verzichtet. So sind die Backformen besonders langlebig. Noch ein Tipp vom Hersteller: Nach dem Backen die Form stürzen und mit einem nassen Geschirrtuch abdecken. So löst sich das Backgut von selbst aus der Form.

3 Replies to “Plastikfrei backen

  1. hallo, ich finden deinen blog prima und da mir oft die idden fehlen, bin ich heilfroh, das du (und andere) sie haben :0)
    allerdings hab ich in den bewertungen bei amazon zu dieser springform eine gelesen von einem “xebylon” , der sich genau auszukennen schien.
    und der meint, das die verbindung Edelspahl und Aluminium-nieten im zusammenspiel mit backdampf und hitze sehr wohl gesundheitsschädlich ist,
    das wollte ich dir nur als info geben, vielleicht weißt du es ja auch schon oder hast eine andere info, der du mehr vertraust.
    glgvon anke

    1. Hallo Anke,
      erstmal vielen Dank für deine Nachricht! Ich habe mir die Bewertung angeschaut
      und war ehrlich gesagt sehr überracht. Meine Backform ist jetzt seit bald 2 Jahren im Einsatz und ich hatte noch absolut keine Probleme.
      Obwohl die Edelstahlform auch bei mir im Geschirrspühler landet, ist weder etwas abgefärbt noch abgeplatzt.
      Liebe Grüße
      Tati

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