Eigenes Puder herstellen

Ich gebe zu im ersten Moment kommt es einem so vor, als habe man einen Experimentierkasten vor sich. Vor mir auf dem Tisch stehen Speisestärke, Zimt, Kurkuma, Hibiskusblüten und Backkakao. Der Grund? Ich habe mir vorgenommen endlich einmal Puder selber anzumischen. Mein Altes ist nämlich seit gestern leer…

Rezepte fand ich viele. So liegt vor mir auf dem Tisch auch noch das Buch Glücklich leben ohne Müll. Bea Johnson nimmt aber zusätzlich zu Speisestärke auch noch Tonerde für ihr Puder und die hatte ich nicht da. Ich las auch mehrere Blogartikel wo Maisstärke als Grundbaustein genommen wird. Eine richtige Grammanleitung schien es nicht zu geben, da jede Hautfarbe unterschiedlich ist. Also probierte ich einfach mal drauf los.

Das Ergebnis war ein schwarzes T-Shirt voller Pulver und ein weißes Gesicht.

Mein Freund kommentierte das Ergebnis als blassierend. Eins tat mein Puder aber schon mal nämlich dank Speisestärke ziemlich gut mattieren. Ein Anfang wie ich finde. Am Ende blieb es bei dieser Variante:

Mein neues Puder besteht aus 1 Esslöffel Speisestärke gemischt mit wenig Zimt und ein bisschen mehr Kakaopulver.
⇒ An dieses Grundgerüst habe ich mich gehalten und immer ein bisschen mehr Kakaopuver dazugetan bis das Puder meine Hautfarbe hatte. Dann habe ich die doppelte Menge gemacht. An dieser Stelle muss jeder der das Puder nachmacht einfach ein bisschen experimentieren.

Fiese rote Pickel bekommt man mit diesem Puder nicht überdeckt, aber es hilft ein ebeneres Hautbild zu bekommen und das Gesicht zu mattieren. Mir gefällt der Geruch nach Kakao, der mich nach dem Schminken bestimmt eine halbe Stunde begleitet. Da ich in der Vergangenheit nur festes Puder gewöhnt war, ist das Pulver mich eine kleine Umstellung. Vielleicht werde ich es später noch verfestigen zu Kompaktpuder, denn bis jetzt ist mein Glas in dem das Puder sich befindet ziemlich groß und unhandlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.