Rezeptsammlung: Unverpackte Süßigkeiten

Gerade bei Naschereien fällt es mir immer wieder auf, dass sie oft doppelt und dreifach verpackt sind. Die Gummibärchen gibt es schon vorportioniert und die Kekse sind in kleinen Packungen abgepackt. Da ich gerade in der Winterzeit eine absolute Naschkatze bin, habe ich für meine liebsten Süßigkeiten passende Alternativen gesucht. Viele der Rezepte, die ich euch nennen möchte, habe ich euch bereits schon in älteren Artikeln vorgestellt. So ist dies in erster Linie eine kleine Zusammenfassung für euch.

Salziges:

Chips zählen zu den liebsten salzigen Naschereien der Deutschen. Auch bei mir sind Chips hoch im Kurs, allerdings gibt es sie leider nicht ohne Plastikverpackung zu kaufen. Hier hilft nur selber machen.  Dabei ist die Herstellung sehr einfach:

Rezept für Kartoffelchips:

Ihr benötigt nur beliebig viele Kartoffeln, Öl und Salz.
⇒ Die Kartoffeln werden in gleichmäßige dünne Scheiben geschnitten.
⇒Die Scheiben werden mit Öl bestrichen und mit Salz bestreut.
⇒Anschließend werden die Kartoffelscheiben nebeneinander auf ein Backblech gelegt.
⇒ Die Chips brauchen bei 160 Grad ca.15 min im Ofen.

Wem die selbstgemachten Chips trotzdem nicht so gut, wie die gekauften schmecken, der kann alternativ auch Chips mit einem bereits verfallenen Mindesthaltbarkeitsdatum vor dem Abfall retten. Mehr dazu hier. Eine Alternative zu Chips sind Nachos. Diese schmecken insbesondere mit Käse überbacken und einem leckeren Dipp besser als die gekauften Tortilla-Chips. Außerdem beliebt sind gesalzene Erdnüsse oder Pistazien. Beides gibt es im Unverpacktladen zu kaufen, wobei ich auch schon Pistazien zum Abfüllen bei Netto entdeckt habe. Der beliebteste Zero Waste Snack ist wohl Popcorn – sowohl als salzige und süße Variante. Dabei kann man beides einfach zuhause mit Popcornmais herstellen. Ein Rezept findet ihr hier. 

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß, wie lange ich nach unverpackten Salzstangen gesucht habe. Inzwischen gibt es salzige Dinkelbrezeln in einigen Unverpacktläden zu kaufen. Da aber nicht jeder einen Unverpacktladen in seiner Nähe hat kann ich auch dieses Rezept empfehlen, welches ich schon oft als Salzstangenersatz benutzt habe.

Süßes:

Laut Statista liegt der durchschnittliche Schokoladenkonsum der Deutschen  bei 8,7kg im Jahr 2018. Ich möchte behaupten das der meiste Anteil davon in Tafeln Schokoladen gegessen wird. Eine Tafel Schokolade wiegt 100g und ist meistens in Plastik verpackt. So kann man grob überschlagen das der Durchschnittsdeutsche allein durch Schokolade 87 Plastikverpackungen wegschmeißt.

Kauft man im Unverpacktladen Schokolade ein, so werden pro Person diese 87 Plastikverpackungen durch vielleicht 3 Großpackungen ersetzt. Ich bestelle meine Schokolade gerne auch online im Schokoladen-Outlet. Dort bekomme ich bio Bruchschokolade in 1kg Packungen zu vergünstigten Preisen. In der Vergangenheit bekam ich die Schokolade in Papierbeuteln zugeschickt, allerdings war meine letzte Bestellung in großen Plastikbeuteln verpackt. Trotzdem spart man bei Großpackungen mit 1-2kg Inhalt noch unglaublich viel Plastikmüll.

Einen großen Teil der Vollmilchschokolade verarbeite ich dabei weiter. Mein liebstes Rezept mit Schokolade ist eins für Schoko-Crossis (geht auch mit Kuvertüre aus dem Unverpacktladen).

Rezept für Schoko-Crossis:
⇒Ihr benötigt nur 300g Schokolade (weiß, dunkel, Vollmilch) und 200g Cornflakes.
⇒Die Schokolade wird im Wasserbad geschmolzen und mit den Cornflakes vermischt.
⇒Danach werden aus der Mischung kleine Häufchen auf einem Backbleck gebildet.
⇒Die Schoko-Crossis sind fertig, wenn die Schokolade getrocknet ist.

Und da mit Schokoladenüberzug einfach alles besser schmeckt, habe ich noch eine weitere Rezeptidee für euch.

Man kann nicht nur die Schoko-Crossis aus dem Supermarkt durch die selbstgemachten ohne Plastikmüll ersetzten, sondern auch Schokoladenstäbchen.

Rezept für Schokoladenstäbchen:
Zutaten für knapp 80 Stück:
– 200g Mehl
– 90ml Milch
– 25g Honig
– 3g Trockenhefe
– eine Prise Salz
– 8 g Puderzucker
– 25g weiche Butter
– Schokolade als Überzug
– Optional: gehackte Mandeln als Überzug

Anleitung:
Zuerst den Honig mit der Milch zusammen erwärmen und anschließend etwas abkühlen lassen um die Mischung mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig zu verkneten. Danach benötigt der Teig mindestens 1 Stunde Ruhe im Kühlschrank. Den Teig nach der Ruhephase erneut durchkneten und dünn ausrollen. Anschließend schmale Mikadostäbchen aus dem Teig schneiden und in Form rollen. Die Stäbchen nebeneinander auf ein Backblech legen um diese bei 180 Grad Umluft ca. 12 min zu backen.
Am Ende müssen die abgekühlten Stäbchen nur noch zu zweidrittel mit Schokolade bezogen werden und wer mag noch mit den Mandeln verfeinert werden.

Neben Schokolade sind auch Gummibärchen hoch im Kurs. Dabei habe ich es mit dem Selbermachen ausprobiert und mich entscheiden, dass ich doch lieber meine Gummibärchen im Unverpacktladen kaufe.

Gesundes:

Zu den gesunden Naschereien zähle ich zum Beispiel Trockenfrüchte. Diese gibt es vor allem im Unverpacktladen ohne nervige Plastikverpackung zu kaufen. Man kann sie aber auch mithilfe eines Dörrapperats selber herstellen. Der Vorteil hierbei ist, dass man saisonales Obst und Gemüse trocknen kann – bestenfalls noch aus der eigenen Ernte. Ich besitze leider keinen Dörrapperat und so gibt es bei mir nur eigenen getrocknete Apfelringe. Ein Rezept findet ihr hier. Noch besonderer sind Trockenfrüchte, wenn man diese mit Schokolade überzieht. Auch schnell hergestellt sind Fruchtschnitten. Das passende Rezept hatte ich euch hier schonmal vorgestellt. Passend zur Winterzeit liebe ich auch Bratäpfel die mit Rosinen und Zimt einfach unwiderstehlich schmecken.

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