Wie man ohne Nutella überlebt

Nutella kennt jedes Kind. Der süße Aufstrich ist bei uns Deutschen besonders beliebt. Das der/die/das Nutella nicht gerade gesund ist, ist den Meisten bewusst, denn Nutella besteht zu fast 50 % aus Zucker.

Ein weiterer problematischer Bestandteil aber ist Palmöl, denn Palmölplantagen sind das Ende riesiger Flächen von Regenwald.

Warum das nun wieder schlecht ist?

Durch das Abholzen und insbesondere Brandroden der Regenwaldflächen wird im Boden gespeichertes Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Außerdem verlieren Tiere ihren Lebensraum und die Erde tausende von Pflanzen als wichtigeren CO2 Speicher. Leider steht Ferrero auch mit seinen Haselnüssen in der Kritik, welche nicht nur in Nutella enthalten sind, sondern unter anderem auch in Duplo und vielen anderen Produkten. Die Nüsse, welche in erster Linie in Chile angebaut werden, sollen mit einem gesundheitsschädlichem Unkrautmittel behandelt worden sein.

Aus diesem Grund und auch, weil ich mein Geld lieber für Bioprodukte oder noch besser auch noch gleichzeitig für faire Produkte ausgebe, habe ich mich durch Nutella-Alternativen durchprobiert. Aber keine Angst – ich habe nicht ein Glas nach dem anderen ausgelöffelt, sondern die letzten Jahre immer mal wieder probiert, was mir so schmeckt. Dabei esse ich die Schokoladen bzw. Nussnougatcreme gar nicht auf Brot oder Brötchen. Ich genieße sie in erster Linie auf Pfannkuchen oder verfeinere meine Kuchen damit. Und wenn ich mal so richtig Hunger auf Süßes habe, dann tunke ich auch mal meinen Löffel in die Schokoladencreme, aber wer macht das nicht?

Meine Schokoladenreise begann mit “Bionella”. Eine sehr bekannte Nutella-Alternative, welche vegan sowie laktosefrei ist. Die Nuss-Nougat Creme enthält biologische und faire Zutaten, allerdings leider auch Palmöl. Aus diesem Grund wurde der Schokoaufstrich zwar als sehr lecker, aber nicht als beste Lösung empfunden und dementsprechend auch nicht mehr gekauft.

Als nächstes probierte ich Brinkers: “So Vegan So Fein” in der Sorte Nuss-Nougat und eigentlich hatte ich damit schon meine perfekte Streichschokolade gefunden. Ich gebe es zu: Die Sorte ist etwas süß, aber unglaublich lecker nussig. Wer es lieber etwas schokoladiger mag, dem kann ich die Sorte Schokolade empfehlen, allerdings kommt die meiner Meinung nach nicht ganz an die Nougatcreme ran. Beide Sorten sind ohne Palmöl, bio und tragen das Fairtrade Siegel. Gesund sind die Aufstriche natürlich trotzdem nicht, denn die erste Zutat ist wieder Zucker, allerdings immerhin Rohrzucker. Außerdem enthalten sind bei der Nougatcreme: Sonnenblumenöl, Haselnüsse (15%), Kakaopulver sowie -butter, getrockneter Reissirup, Sonnenblumenlecithin (Emulgator) und Bourbon- Vanillepulver.

Die Marke führt auch die Schokoladencreme “Its my Life…”, welche man oft im Bioladen sieht. Von der habe ich schon Sorte Zartbitter probiert. Nachteil hierbei wieder ist, dass das Produkt Palmöl enthält und die Frage, ob Biopalmöl besser als herkömmliches Palmöl ist, ist stark umstritten. Also wenn man drauf verzichten kann, sollte man das meiner Meinung nach tun. Darüber hinaus gibt es wirklich genug Alternativen.

Das es sogar sehr ausgefallende Sorten gibt, hat mir ein Geschenk gezeigt. Ich bekam nämlich Schokoladencreme mit Blutorange. Sehr interessant kann ich euch sagen, obwohl ich wohl eher der klassische Typ bin…

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