Löwenzahnwonig

Das gelbe Blütenmeer hinterm Haus verwandelt sich langsam zu einem Meer voller Pusteblumen. Aber noch findet man einige Löwenzahnblüten für selbstgemachten Löwenzahnwonig. Der vegane Blütenaufstrich besteht nur aus Wasser, Zucker, Zitronensaft und natürlich Löwenzahnblüten. Mit seiner dickflüssigen Konsitenz macht er wirklich jedem Honig Konkurrenz und schmeckt dabei nicht nur auf Brot. Ich persönlich finde, dass er perfekt zu einem sommerlichen Obstsalat passt und diesem mit seiner leichtem Karamellnote das gewisse Etwas verleiht.

Für zwei kleine Gläser braucht ihr:

⇒ 70g Blüten ohne Grünzeug
⇒ 350 ml lauwarmes Wasser
⇒ 300g Rohrzucker
⇒ 1 EL Zitronensaft

Anleitung:

Zuerst benötigt man eine große Schüssel voller Löwenzahnblüten. Diese sammelt man am besten in der Mittagszeit bei Sonnenschein und entfernt anschließend das komplette Grünzeug. Der Zeitaufwand beträgt je nach Menge eine Stunde und minimiert die Blüten in der Schüssel deutlich!

Die ausgezupften Löwenzahnblüten anschließend mit 350 ml lauwarmem Wasser übergießen und einige Stunden ziehen lassen. Später die Blütenmischung einmal kurz aufkochen lassen, damit sie über Nacht nochmal ordentlich durchziehen kann.

Am nächsten Morgen die Blüten von der Flüssigkeit absieben. Dies klappt auch mit einem Tuch oder Nussmilchbeutel. Beim Sieb muss gegebenenfalls beim Auspressen der Flüssigkeit aus den Blüten mit den Fingern etwas nachgeholfen werden. Das übriggebliebene gelb gefärbte Wasser mit 300g Rohrzucker und 1 EL Zitronensaft vermischen. Abschlißend den Wonig mindestens eine Stunde bei mittlerer Temperatur auf dem Herd köcheln lassen, bevor er stärker unter Rühren aufgekocht und die Masse dickflüssiger wird.

Tipp:
Wer etwas mehr Wasser verwendet und den Wonig nicht so lange köcheln lässt, der erhält stattdessen Sirup. Den Löwenzahnsirup eignet sich zum Beispiel für selbstgemachtes Eis oder zu Früchten. Die Menge an Zitronensaft lässt sich hierbei auch noch anpassen!

Zum Einkochen den Löwenzahnwonig heiß in zwei saubere Schraubgläser gießen, verschließen und die Gläser zum Auskühlen auf den Kopf stellen. So kann der Wonig jetzt im Vorratsschrank aufbewahrt werden bis man ihn öffnen und verwenden möchte. Letztes Jahr hielt der Wonig bei mir so ein gutes halbes Jahr, bevor auch das letzte Glas vernascht wurde.

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