Unser Müllglas im Juni

Im Juni bin ich recht zufrieden mit unserem Müll. Es befinden sich zwei Verpackungen im Glas, die ich nicht verhindern konnte bzw. dank den an anderer Stelle Müll gesparrt wird. Da wäre die Plastikverpackung für meine Reißverschlüsse, die ich zum Nähen gekauft habe. Allerdings ist diese schon eine Verbesserung zur ursprünglichen Alternative, bei der im Stoffladen jeder Reisverschluss einzelner verpackt ist. Die zweite Verpackung gehört meinen neuen Göffeln. Ich suche schon bestimmt seit einem Jahr gutes Reisebesteck für meinen Freund und mich. Plan war es möglichst welche aus Edelstahl und ohne Plastikverpackung zu finden. Dies ist mir leider nicht gelungen, obwohl ich sämtliche Second-Hand und Outdoorläden in Hannover abgesucht habe.

Darüber hinaus befinden sich noch einige Gemüsesticker im Glas. Ich versuche sie so gut es geht zu vermeiden, aber da auch ich öfter im konventionellen Supermarkt einkaufe, lassen sie sich bei Gurke oder Zitrone meist nicht vermeiden… Dazu kommt eine Verpackung von der elektrischen Zahnbürste (Bürstenkopf).

In dem Glas nicht nur mein Müll, sondern auch der meines Freundes. Und der wollte diesen Monat (eindeutig aus Faulheit) etwas bei Amazon bestellen. Das Paket kam und ratet wie es verpackt war… IN EINER RIESIGEN PLASTIKTÜTE. Die hat gerade so in das Glas gepasst und damit war unser “Mülleimer” für den Monat voll.

Für den Monat Juli habe ich mir vorgenommen noch intensiver zu versuchen möglichst keinen Müll zu produzieren. Unter dem Motto #plasticfreejuly wird gerade in den sozialen Medien versucht viele Menschen zu motivieren den eigenen Plastikkonsum zu überdenken. Vielleicht habt ihr ja Lust es euch auch als Aufgabe zu nehmen, möglichst viele Produkte unverpackt einzukaufen und so Müll zu sparen.

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