Mein plastikfreier Kühlschrank

Einige Tricks in Sachen Müllsparen sind echt Gold wert. Sie sparen Geld und lassen sich immer wieder anwenden. Ich möchte euch mal einen kleinen Überblick geben, wie ich meine Lebensmittel im Kühlschrank lagere und wie ich andere einfriere. So verhindere ich, dass Lebensmittel verderben, nur weil ich sie nichtrechtzeitig esse oder falsch lagere.

Im Kühlschrank
Käse und Wurst

…kaufe ich in meinen Edelstahldosen an der Theke. Das funktioniert in Hannover ganz wunderbar bei Edeka Wucherpfennig und im Biosupermarkt. Zuhause angekommen packe ich die frischen Lebensmittel aus der Dose. Die Wurst landet auf einem Teller unter einer Glasglocke. Das sieht nicht nur schön aus und man bekommt einen guten Überblick über die eingekauften Lebensmittel, sondern die Wurst hält sich auch länger. Der Käse landet je nachdem wie viel Platz im Kühlschrank ist unter der Käseglocke oder wird in Bienenwachstücher eingepackt.
Die Bienenwachstücher sind meine nachhaltige Alternative zu Frischhaltefolie und ich nutze sie auch, um gekochtes Essen für den nächsten Tag abzudecken.
Fleisch lagereich in erster Linie in Glasbehältern. Bienenwachstücher sind nämlich nicht für Wurst und Fleisch geeignet.

Obst und Gemüse

Nicht jedes Obst und Gemüse gehört in den Kühlschrank, Tomaten zum Beispiel werden in der Kälte wässrig. Eine kurze Übersicht, was nicht in den Kühlschrank gehört findest du bei Utopia.
Aber zurück zu meinem Gemüse im Kühlschrank:
Salat schlage ich gerne in einem feuchten Küchenhandtuch aus Baumwolle ein. So kommt er dann in das Gemüsefach. Ein weiterer guter Trick ist ein Glas mit Wasser. Steckt man die Mohrrüben mit dem Strunk nach unten in das Wasserglas halten sie sich im Kühlschrank länger.

Der ganze Rest

Außerdem befindet sich meistens Streichcreme in unserem Kühlschrank. Dazu kommt Butter, Saft, manchmal Eier, Übriggebliebenes vom Abendbrot oder Mittagessen …

Im Gefrierschrank
Brot

Brot gehört zu den Lebensmitteln, welches ich immer zu Hause habe. Ich friere es in Scheiben geschnitten super einfach in meinen Stoffbeuteln ein. Die Scheiben lege ich meist etwas versetzt, so habe ich gleich eine Portionierung.

Obst und Gemüse

An Obst friere ich in erster Linie Beeren ein. Diese werden im Sommer fein säuberlich auf einen Teller verteilt und kommen so in mein winziges Gefrierfach. Nach einigen Stunden sind sie gefroren und ich kann sie in ein Glas füllen. Durch dieses Vorgehen verhindere ich, dass die Beeren alle aneinanderkleben. Wer einen großen Gefrierschrank mit mehreren Schubladen besitzt kann auch einfach viele Beeren ohne zusätzliche Verpackung in der Schublade einfrieren. An Gemüse friere ich vor allem Brokkolistiele ein. Diese werden bei uns nicht so gerne gegessen und kommen püriert bei Bedarf in die Gemüsesuppe.

Milchprodukte

Ich hattte schonmal erzählt, dass ich gerne saure Sahne sowie Crème fraîche selber herstelle. Damit ich immer einen kleinen Vorrat zuhause habe, friere ich Crème fraîche portioniert in kleinen Gläsern ein. Wichtig ist dabei nur, dass man die Gläser nicht vollständig, sondern nur zu dreiviertel vollfüllt. Genauso gut kann man auch Milch, Sahne oder Buttermilch einfrieren. Sogar einige Käsesorten eignen sich so fürs Haltbarmachen.

Fleisch

Wir sind keine großen Fleischesser mehr. Ab und zu gibt es aber trotzdem mal ein Schnitzel oder einen Mettklops. Da wir echt nur geringe Mengen essen, teile ich das gekaufte Fleisch gerne auf und friere die Hälfte ein. So essen wir beide von den eigentlichen zwei Portionen zwei Mal. Fleisch friere ich auch im Glas – meistens im Marmeladenglas – ein.

 

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