Mein Plastikmüll im April

April, April macht alles was er will. In unserem Fall mehr Plastikmüll. Dies liegt aber zum einen auch dadran, dass wir viele Produkte, die lange halten gleichzeitig aufgebraucht haben. Die üblichen Verdächtigen sind natürlich auch dabei. Diese sind: Klopapier und gelegentliche Nascherein bei Freunden. Ansonsten mal wieder einige Aufkleber von Obst und Gemüse…

Ich nutze neben meiner Bambuszahnbürste, die auf Reisen zum Einsatz kommt, immer noch eine elektische Zahnbürste. Sind die Borsten nicht mehr schön werden sie erst zum Badputzen benutzt und dann landet der Zahnbürstenkopf in unserem Müllglas. Neuerdings gibt es aber auch Aufsteckköpfe für elektrische Zahnbürsten aus Biokunstoff, welches aus Pflanzen hergestellt werden. Vielleicht ist dies auch für euch eine Alternative. Ich muss erstmal meine alte Packung aufbrauchen. Die Tio Aufsteckköpfe gibt es zum Beispiel online bei najoba.

Das zweite Glas ist fast komplett mit einer einzigen Tüte voll und zwar einer 500g Tüte mit getrockneter Petersilie. Ich liebe getocknete Kräuter, wie man bestimmt auch schon an einem vergangenen Artikel gemerkt hat. Die Petersilie hätten wir natürlich auch im Unverpacktladen kaufen können, was uns bei 500g aber echt zu teuer war. Deshalb die Lösung mit der Riesenpackung aus der Metro. So haben wir die Menge auch noch innerhalb der Familie geteilt. Großpackungen sind super, wenn man von einem Lebensmittel viel benutzt. Wer aber alleine zum Beispiel nicht 5kg Reis schafft kann entweder im Loseladen kleine Mengen kaufen oder mit Nachbarn/Freunden/Familie Lebensmittel teilen. Auch so kann der viele Plastikmüll von den kleinportionierten Lebensmitteln vermieden werden.

Im April habe ich fleißig gepflanzt. Dafür habe ich Blumenerde genutzt, welche in Plastik eingeschweißt war. Auch das ist Müll und nicht gerade wenig. Eine bessere Alternative wäre es gewesen bei Kleingärten nachzufragen ob wer Erde über hat. Machen sowas Stadtmenschen? Ich war dafür ehrlich gesagt leider zu bequem.

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