Der Plastikmüll im Oktober

Es ist echt unglaublich, aber ich schreibe bereits den 10. Beitrag zu unserem Plastikmüll. So langsam muss ich sagen: Es verändert sich nicht viel.
Schaut man sich die Monate Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August und September mal der Reihe nach an, so fällt mir vor allem auf, dass die Fotos schöner geworden sind. Naja – ich arbeite zumindest dran. Ansonsten zieht sich die Toilettenpapierverpackung wie ein roter Faden durch unsere Müllgläser. Dabei gibt es eine plastikfreie Alternative bereits im DM zu kaufen – nämlich Toilettenpapier aus Bambus, welches in einer Pappbox verpackt ist.
Das Toilettenpapier ist ein gutes Beispiel, um zu zeigen, dass Alternativen ohne Plastik nicht immer nachhaltiger seien müssen.

Bambustoilettenpapier

Bei dem Toilettenpapier aus Bambus handelt es sich erstmal um Frischfaserpapier. Mein derzeitiges Toilettenpapier besteht aus Recyclingpapier. Dazu kommt, dass das Bambuspapier meist aus China importiert wird und somit einen unglaublichen Weg zurücklegen muss, bevor es bei mir im Badezimmer landet. Mein Recyclingpapier kommt aus Deutschland. Das zeigt, dass es manchmal besser ist alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Ich für meinen Teil habe mich für Recyclingpapier in der Plastikverpackung entschieden.
Somit werde ich in nächster Zeit auf diese Verpackung nicht verzichten, außer ich probiere mal eine Poodusche aus und minimiere unseren Verbrauch.

Diesen Monat waren wir unter anderem mit Karl-Heinz in Hamburg. Dort haben wir einen Morgen in einem schönen Restaurant gefrühstückt. Als unsere Frühstücksteller vor uns standen konnte ich meinen Augen nicht trauen. Auf der Käseplatte war nicht nur der Frischkäse in Plastik verpackt, sondern auch der Camembert. Es hätte echt nur noch ein Strohhalm gefehlt…

Was ihr diesen Monat nicht seht, da es einfach nicht in das Glas gepasst hat und wir es außerdem schon entsorgt haben, ist eine alte Dachhaube von Karl-Heinz. Wir haben für die gerissenen Plastikabdeckung endlich eine bezahlbare Alternative gefunden. Und so sprengt der Plastikmüll diesen Monat mehr als nur ein Glas…

One thought on “Der Plastikmüll im Oktober

  1. Ich finde es super, dass du Recycling-Klopapier und kein Bambuspapier aus China nutzt! Es gibt noch einen zweiten Anbieter, der einzeln (!) verpackte Rollen verschickt (!). Manchmal sind Leute so fokussiert auf ihren plastikfreien Haushalt, dass sie leider gar nicht mehr hinterfragen, ob plastikfrei wirklich immer umweltfreundlicher ist.

    Ich kaufe auch Recycling-Klopapier. Ich reiße die Beutel immer so auf, dass ich sie anschließend als Müllbeutel für meinen Restmüll nutzen kann. So brauche ich keine Müllbeutel mehr kaufen. 😉

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