Buchreview: Vegetarisch mit Liebe

Ich habe einen guten Vorsatz für den Monat Juli: neben dem #plasticfreejuly mache ich einen vegetarischen Juli. Damit der komplette Monat aber nicht nur von meinen zwei Lieblingsgerichten geprägt ist (schnelle Gemüsepfanne mit Reise und Ofengemüse mit Schafskäse) brauche ich gute Inspiration. Aus diesem Grund zieht bereits das zweite vegetarische Kochbuch in meinen Haushalt ein.

Das Kochbuch Vegetarisch mit Liebe von Jeanine Donofrio hat schonmal einen sehr versprechenden Titel.

Dieses Kochbuch aber habe ich aus einem bestimmten Grund ausgesucht und zwar wegen der Sortierung der Rezepte. Diese sind nicht standartmäßig nach Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise geordnet.
⇒ Das Buch ist nach Obst- sowie Gemüsesorten geordnet.
Das finde ich absolut genial. Hat man zum Beispiel vom langen Wochenende noch viele Karotten übrig, findet man schnell das passende Gericht für die übrig gebliebenen Lebensmittel.

Ich koche vor allem mit saisonalen und auch regionalen Zutaten. Gerade dafür ist die Rezeptsammlung von Jeanine Donofrio wie gemacht. So kann ich zur Spargelzeit, die Saison mit einer geballten Portion Rezepte ausnutzen. Dabei habe ich manchmal das Gefühl im Sommer viel mehr Möglichkeiten zu haben. Beim Durchblättern fiel mir aber auf, dass von den 15 Obst- und Gemüsekategorien wie Beeren, Brokkoli oder Wurzelgemüse zwar die Rezepte für Sommergerichte überwiegen, aber auch reichlich ganzjährige Lebensmittel verarbeitet wurden. Darüber hinaus gibt es auch Winterrezepte zum Beispiel mit Kohl.

Die kleinen Besonderheiten eines jeden Kochbuches:

Bei mir hat jedes Rezeptbuch so 1-2 Seiten die ich besonders oft aufschlage, da sie praktische und raffinierte Tipps und Tricks erhalten. Auch in diesem Buch habe ich diese Seiten ganz hinten gefunden. Es handelt sich hierbei um Variationen von Pesto, Hummus, Guacamole, Salsa und Smoothies. Neben den “Orginalrezepten” gibt es interessante Abwandlungen, von den ich noch nie etwas gehört habe. Guacamole esse ich für meinen Teil sehr gerne, nur mache ich sie nie selber da ich keine Avocado kaufe (die gefeierte Frucht ist alles andere als regional…). Im Buch entdeckte ich jetzt eine tolle Alternative aus Tomate, Zwiebel und Koriander. Es geht aber auch noch ausgefallender mit Wassermelone.

Insgesamt umfasst das Buch 120 Rezepte. Ich habe beim Lesen wieder viele Rezepte zum Nachkochen markiert. Dabei erkennt man ziemlich gut was ich mag uns was nicht. Beim Brokkoli haben mir alle Rezeptideen sehr gefallen, beim Rosenkohl und den Erbsen habe ich nicht ein Gericht ausgesucht. Was mir ein bisschen fehlt ist bei manchen Gerichten eine Zeitangabe, wie lange ich von Schnippeln bis zum Essen ca. brauche. Dafür wurden mögliche Abwandlungen angegeben, um ein Gericht glutenfrei oder vegan zu kochen.

⇒Das Kochbuch entstand aus dem Blog Love&Lemons. Dort findet ihr eine unglaublich umfangreiche Rezeptsammlung mit vielen weiteren Leckerein. Der Blog ist allerdings auf Englisch.

Anmerkung: Das Buch wurde mir netterweise kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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