Unser Plastikmüll im August

Unser Glas wurde diesen Monat nur 2 Wochen so wirklich befüllt. Danach ging es nämlich in den Urlaub nach Schweden und das Glas wurde nicht extra mitgeschleppt. Allerdings haben wir auch im Urlaub nicht wirklich viel Müll produziert, was daran lag, dass ich einen Großeinkauf im Unverpacktladen in Werdau machte und kurzerhand Grundnahrungsmittel für 2 Wochen mit in den Urlaub schleppte. Ob das so die beste Lösung war? Mein Geldbeutel sagt ja, denn Lebensmittel in Schweden sind wirklich teuer. Da muss ich nur an den letzten Urlaub in Schweden denken, wo wir für ein winziges Stück Käse umgerechnet 8€ bezahlt haben. Darüber hinaus sind wir hier wirklich im Nirgendwo gelandet und erfreuen uns an ganz viel Natur. Da haben wir wirklich keine große Lust noch regelmäßig einkaufen zu fahren. Wir suchen lieber den nächsten Bauernhof und kaufen dort alles was wir an Gemüse so brauchen. Das ist dann nämlich auch plastikfrei.

Das war mein Einkauf im Unverpacktladen für den Urlaub:

Außerdem durfte reichlich Tomatensoße, einige Gewürze, Brot sowie Gläser gefüllt mit Mais und Bohnen mit. Dazu kam noch Käse, Milch und Joghurt. Ihr merkt ich schweife ab… Was ich aber verdeutlichen wollte ist, warum wir im Urlaub fast keinen Plastikmüll produziert haben.

Betrachten wir den Müll der zwei Wochen zuhause mal genauer, dann ist da nicht viel ungewöhnliches dabei. Es gab mal wieder eine Onlinebestellung, die leider nicht plastikfrei verschickt wurde. Außerdem habe ich Unmengen an Socken gekauft, weil plötzlich alle Socken von uns gleichzeitig vollkommen durchgelaufen waren. Gleichzeitig konnte ich von vielen Paaren nur noch einen Socken finden und der Einzelne wurde jetzt als Putzlappen umfunktioniert.

Im Urlaub kam dann zum Plastikmüll noch eine Butterverpackung, eine vom Eis sowie eine Packung Chips und eine Keksverpackung hinzu. Leider gab es den Käse auch nur eingeschweißt.

2 thoughts on “Unser Plastikmüll im August

  1. Ich finde diese Müllbilanzen immer ziemlich interessant. Das zeigt das Optimierungspotential und motiviert zum Müllvermeiden. Unser Plastikmüll ist auch deutlich weniger geworden. Mit einem gelben Sack kommen wir mittlerweile ca. 6 Wochen hin, bis er voll ist. Leider ist das im Sommer schwierig, weil die schmierigen Verpackungen bei der Wärme schneller riechen.

    Wie sieht es denn mit eurem Restmüll aus? Wir haben im Restmüll leider oft solche Sachen wie Kassenbons, die sich meistens nicht vermeiden lassen.

    • Es tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, aber der Kommentar ist einfach untergegangen.
      6 Wochen klingt schonmal absolut super! Glückwunsch!
      Restmüll haben wir auch sehr wenig – mal ein Deckel vom Marmeladenglas.
      Dadurch, dass wir viel im Unverpacktladen oder Bioladen einkaufen, können wir auf Kassenbons verzichten. Diese werden dort nämlich nur auf Wunsch ausgedruckt bzw. es handelt sich um sogenannte Ökobons, welche ins Altpapier dürfen. Herkömmliche Kassenbons aus dem Supermarkt, welche automatisch ausgedruckt werden, nehmen wir nicht mit nach Hause. Natürlich entsteht der Müll trotzdem und bleibt nur im Laden. Ich denke jedoch, wenn jeder Käufer auf seinen Bon verzichten würde, würden die Supermärkte diese nicht mehr automatisch ausdrucken. So ist das mein kleiner Protest.
      Alles Liebe,
      Tati

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