Stoffservierten

Es gibt sie nur noch in schicken Restaurants. Selbst meine Oma benutzt keine Stoffservierten mehr. Irgendwie scheinen sie ausgestorben zu sein. In meinem Haushalt bekommen sie ab heute ein neues Leben. Ich habe nämlich weiße Stoffservierten von meiner Mama bekommen und finde sie alles andere als altmodisch.

Liebevoll deckt man zum Kaffetrinken den Tisch für die Gäste. Servierten dürfen dabei nicht fehlen. Doch die wenigsten nutzen ihre. So landet viel Papier unnötigerweise im Mülleimer. Stoffservierten hingegen sind waschbar. Darüber hinaus eignen sie sich nicht nur für eine tolle Kaffetafel. Richtig geknotet ergeben sie ein kleines Säckchen mit dem man zum Beispiel lose Süßigkeiten kaufen kann. Oder das Pausenbrot verschnüren. Unterwegs ergibt eine Servierte für ein Apfel + ein Taschemesser eine Schneideunterlage. Die Anschaffungskosten für Stoffservierten sind zwar höher, als die für einfach Papierservietten, aber dafür muss man sie nur einmal kaufen und nicht immer wieder. Als Tipp dazu: keiner brauch 30 Stoffservierten, nur weil er einmal im Jahr eine große Party schmeißt. Eine Stoffservierte nimmt sich nämlich meistens nur der, der wirklich eine braucht.

Ich bevorzuge übrigens weiße Stoffservirten, da man sie auch mal heiß waschen kann. Bei Flecken helfen ein festes Stück und die Sonne. Die bleicht Flecken nämlich wunderbar aus.

Update: Bei meinen Gästen beobachte ich immer wieder das sie Angst haben die Stoffservirte zu benutzen. So dringend wird sie dann doch nicht gebraucht – einmal Hande waschen hilft anscheind wunderbar.

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