Orginal Unverpackt

Berlin ist jung und kreativ. Kein Wunder also das der bekannteste Unverpacktladen mittendrin ist.

Direkt in Friedrichshain- Kreuzberg umgeben von Graffiti und Kiosken.

Der Orginal Unverpackt hat sogar einen eigenen Onlineshop. Dem verdanke ich auch meine ziemlich hohe Erwartungen an den Laden. Ich hab ihn mir zum Bespiel größer vorgestellt. Trotzdem ist alles vorhanden was man täglich braucht. Charakteristisch: die vielen Lebensmittelspender (wiedereinmal aus Plastik).

Interessant wurde es für mich dann vor allem in der Hygieneabteilung. Ich fand viele Dinge, die meiner Meinung kleine Schätze sind, da man sie selten findet. Da wäre zum einen Lippenpflege vollkommen unverpackt oder auch feste Körperbutter in Blütenform. Auch die Marke Hydrophil war vertreten mit Zahnbürsten und sogar Wattestäbchen aus Bambus und Baumwolle (2€ pro 100 Stück). Alles in allem eine tolle Auswahl.

Update September 2018: Bei einem erneten Besuch des Ladens ein Jahr später hat sich das Sortiment erweitert gehabt. Ein Highlight für mich war dabei eine Toilettenbürste inklusive Ständer aus Holz. Außerdem gibt es passende Seifenspenderaufsätze für lemonaid-Flaschen. #upcycling


Weiter ging es mit flüssigem Shampoos zum Abfüllen. Hier gab es gleich mehrere Sorten je nach dem Bedürfnis der eigenen Haare. Reinigungsmittel dürften natürlich auch nicht fehlen. Und dann gibt es noch gaaanz viele Beutel. Einige sogar mit meinem Lieblingsspruch:

there is no planet b! 


Eingekauft habe ich natürlich auch wieder. Nur leider gab es nicht alles was auf meiner Einkaufsliste stand. So fand ich keine gemahlende Mandeln. Auch hatte ich erwartet das der Orginal Unverpackt eine kleine Käsetheke hat. Er hat aber lediglich einen Kühlschrank mit Milchprodukten. Quark im Glas tröstete mich über diese Erkenntnis aber schnell hinweg. Die große Auswahl an Obst und Gemüse ist auch noch zu erwähnen und es gibt sogar Backwaren!

Update September 2018: Auch hier hat sich in einem Jahr einiges getan. Die große Frischeabteilung wurde sehr reduziert, da es in Berlin genug Äpfel, Salat und Co. zu kaufen gibt. Dafür wurde das Sortiment – insbesondere die Auswahl an Trockenfrüchten und Süßigkeiten stark vergrößert.

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