Haltbarkeit durchs Trocknen

Bald beginnt der Frühling und zur Zeit freue ich mich über jedes grüne Blatt in der Natur. Der Frühling ist die Zeit der Kräuter und duftenden Blumen. Darum bin ich schon fleißig dabei Kresse zu pflanzen und bald fange ich auch mit Petersilie und Schnittlauch an.

Eine wunderbare Art die Kräuter aber auch andere Lebensmittel frisch zu halten ist das Trocknen. Noch heute gibt es in unsere Küche getrocknete Pilze aus dem letzten Schwedenurlaub. Die Pilze sind ein besseres Andenken als jedes Foto – zumindest bis sie aufgegessen sind.

In Zeiten wo es noch keine Kühlschränke gab war das Trocknen mit das wichtigste Mittel um Lebensmittel haltbar zu machen. Jetzt einige Jahre später habe ich das Gefühl das diese Tätigkeit in Vergessenheit gerade ist. Das liegt wohl daran das wir jederzeit und überall alle Lebensmittel bekommen. Meist aber nur aufgrund eines hohen Energieaufwandes für beheizte Gewächshäuser oder lange Transportwege.

Ein guter Grund das dieses Frühling und Sommer zu ändern und mal wieder Kräuter und Co. zu Trocknen. Letztes Jahr habe ich vor allem Salbeiblätter an der Luft getrocknet. Diese habe ich in der kalten Jahreszeit als Tee benutzt und hatte so ein wunderbares Mittel gegen Erkältung.

Ich trockne aber auch gerne Blumen und Sträuße. So besitze ich noch meinem Hortensienstrauß von der Konfirmation, aber auch den vom Abschlussball. Das sind einerseits tolle Erinnerungen und gleichzeitig super Deko. Wer den Geruch von Lavendel mag kann sich auch im Sommer einen großen Strauß pflücken. Getrocknet kann man die Blüten in einem kleinen Säckchen in die Wäsche legen.

Mir fallen noch so viele schöne Dinge ein, die man Trocknen kann. Zum Beispiel:

Orangenschalen, Apfelringe, Sonnenblumenkerne, Knoblauch, Löwenzahn oder Gras für die Tiere und und und … Dekorativ aufgehängt sieht das ganze noch super aus!

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