Der Müll im Februar…

… bekommt ganz klar die Überschrift Prüfungsphase. Denn genauso sieht mein Müll von diesem Monat auch aus. Ich saß zu viel an meinem Schreibtisch. Dabei hatte ich zu viele Beinah-Heulanfälle und zu viele Essanfälle.

Da wären zum einen meine Sucht nach Schokolade, die in diesem vier Wochen Stress ausartet. Leider war ich in dieser Zeit in der Innenstadt von Hannover und bin plötzlich im Bahlsen-Outlet gelandet und kam raus mit einer 1,5 kg Kiste Bruchschokolade in Form von halben Pick Ups. Zur Verpackung ist zur sagen, innen befindet sich ein großer Plastikbeutel und außen eine Pappkiste. Nunja. Ich habe die Schokolade aufgegessen. Der Müll ist geblieben und ich habe versucht ihn in mein Glas zu stopfen. Damit war mein Glas dann schon mal halb voll. Wie gut das keiner perfekt ist, sonst würde ich mir diesen Naschanfall wohl übel nehmen. So hat er mir einfach beim Lernen geholfen und ich hab die 1,5 kg ja auch nicht alleine gegessen.

Frischkäse mach ich eigentlich immer aus Jogurt selber. Schmeckt gut und ist schnell gemacht. Trotzdem gelangte beim Einkaufen dieses Töpfen Kräuterfrischkäse in mein Glas. Seeehr merkwürdig, aber lecker war er.

Toilettenpapierverpackung. Das ist wahrscheinlich der einzige Plastikmüll der von mir zur Zeit akzeptiert wird. An meiner Einstellung hat sich nämlich immer noch nichts geändert. Ich bin nicht bereit Toilettenpapier mir zuschicken zu lassen und kaufe weiter konsequent eine große Packung von den recycelten Rollenpapier im Supermarkt.

Von meinem letzten Nähprojetk einer Kulturtasche mit Reißverschluss hatte ich glaube schon erzählt. Übrig blieb die Verpackung des Reißverschluss, über die ich mich  sehr geärgert habe. Aber für meine nächsten Projekte bin ich versorgt, denn die Oma von meinem Freund hat für mich alle Reißverschlüsse aus ihren alten Klamotten getrennt. So kam eine große Spende bei mir an.

Meine letzten Müllteile im Februar sind dann noch der Klebezettel von einer Orange und die Verpackung von Etiketten.

Viele Produkte, die in Plastik verpackt sind kaufe ich heute schlicht weg nicht mehr. So ist ein Einkauf im konventionellen Supermarkt kurz und schmerzlos. Empfinde ich das als Einschränkung und Verzicht? Absolut nicht. Ich habe nämlich was entschiedenes dazugewonnen: meine Experimentierfreudigkeit. Früher wäre ich nicht auf die Idee gekommen mit einfachen Lebensmitteln zu spielen um so Puder oder Reiniger herzustellen. Es macht Spaß ein neues, bewusstes Gefühl für Lebensmittel zu bekommen. Eine neue Form von Wertschätzung hat sich bei mir entwickelt.

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