Buchreview: Die Naturapotheke

Die Natur ist was wundervolles. So ist ein Spaziergang im Wald heilend und ein Tag am Meer ein Geschenk für die Seele. In der Großstadt ist ein Blick ins Grüne etwas besonders, denn die graue Häuserlandschaft kann einen gerade im Winter schnell depresiv machen. Aus diesem Grund bin ich auch so froh einen Balkon zu haben, voller Kräuter und Blumen, die jetzt im Frühling um die Wette wachsen. Doch die Natur kann noch mehr. Sie kann Krankheiten lindern und einen stärken. Leider ist die Kraft der Natur ein bisschen in Vergessenheit geraten und von Ärzten wird zu oft und zu schnell gleich Antibiotikum verschrieben. Versteht mich nicht falsch, ich finde Ärzte sehr wichtig und habe absolut keine medizinische Ausbildung, um fachgerecht Urteilen zu können. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man mit Quarkwickel  bei Entzündungen, Inhalieren bei einem Starken Schnupfen und Zwiebelsaft gegen Husten schon ziemlich weit kommt. Zumindest haben diese Dinge bei mir immer gut geholfen!

Um mehr Rezepte und Inspirationen zu bekommen habe ich wieder ein Buch entdeckt, was ich euch gerne vorstellen möchte. Die Natur-Apotheke von Liesel Malm beinhaltet 500 Rezepte für Krankheiten wie Migräne und Fieber aber auch für Haarausfall und Pickel sowie unterstützende Mittel gegen Depression oder Herzprobleme.

Ich habe ganz klar gemerkt, dass ich mich zu wenig in der Natur auskenne. Pflanzennamen wie Ehrenpreis (soll bei Kopfschmerzen helfen) oder Tausendgüldenkraut (gegen Bauchschmerzen) sagen mir nichts. Glücklicherweise gibt es aber auch Rezepte mit Kräutern, die auf meinem Balkon wachsen und welche mit Pflanzen, die man bei einem Wald- und Wiesenspaziergang findet. Ich muss sagen, anfangs war ich skeptisch, dass all diese Mixturen wirklich Krankheiten lindern können, doch mit vertieften Lesen erkannte ich immer mehr bekannte Rezepte. Pflanzenextrakte zum Beispiel befinden sich nämlich auch heute noch in bekannten Salben und Tinkturen wieder. Mit einem Blick ins Badezimmer entdeckte ich bei mir unter anderem eine Arnikasalbe gegen Muskel und Gelenkschmerzen. Eine vergleichbares Rezept für eine Arnikatinktur fand ich auch in dem Buch. Desweiteren stolperte ich über Ringelblütensalbe und Frauenmanteltee. Der Tee hilft mir gegen die nervigen Regelschmerzen. Im Buch werden außerdem getrocknete Himbeerblätter als Tee empfohlen. Das werde ich im Sommer mal ausprobieren.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich sicherlich nicht bei jeder Krankheit (ich habe glücklicherweise auch nur selten Beschwerden) alle Rezepte ausprobieren werde. Aber ich bin sicher, dass es hilfreich ist wieder mehr der Kraft der Natur zu vertrauen und einige Tipps zur Hand zur haben. Außerdem gibt es für Beschwerden mehr als nur ein Heilmittel. Was super ist, denn so kann muss man nicht die eine Pflanze finden. Hilfreich sind auch die kleinen Anmerkungen mit: was sonst noch hilft. Die machen auf Suppenrezepte, Bewegung oder Lebensmittel mit hohem Vitamingehalt aufmerksam, denn oft hilft ein kleines Rundumpaket schneller, als eine einseitige Therapie.

Das Buch wurde mir netterweise kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dabei ist zu erwähne, dass ich mir die Bücher, die ich auf meinem Blog vorstelle, selber aussuche, weil sie mich interessieren und ich auf einzelne Themen aufmerksam machen möchte.

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